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whatmakesyoumove?

Über mich

Ich bin Feldenkrais-Praktiker und Kognitionswissenschaftler — zwei Wege, die für mich schon lange zusammengehören.

Stefan M. Schneider, Feldenkrais-Praktiker in Wien

Wer ich bin

Ich beschäftige mich mit der Frage, wie Körper, Wahrnehmung und Bewusstsein zusammenhängen — praktisch als Feldenkrais- und Taichi-Lehrer, wissenschaftlich als Kognitionswissenschaftler an der Universität Wien. Meine Doktorarbeit widmet sich der Vorstellungskraft (Imagination / mental imagery) und wie sie im Körper verankert ist; parallel dazu begleite ich Menschen in der Praxis dabei, genau diese Verbindung wieder zu spüren — aktuell mit besonderem Fokus auf neurodegenerative Erkrankungen wie Parkinson.

Diese Doppelperspektive ist mir wichtig: Ich spreche nicht nur über Bewegung, ich stehe auch selbst jeden Tag mitten drin.

Werdegang in Kürze

Cognitive Science

B.Sc. und M.Sc. an der Universität Osnabrück. Promotion am dortigen Institut für Kognitionswissenschaft zum Thema „Imagination and mental imagery — the dynamics of embodied representation“. Seit 2020 an der Universität Wien am Cognitive Science Hub, zuletzt als Co-Principal Investigator des FWF-Projekts „Creative Conversations with Materials“; zuvor Associate Researcher im FWF-Projekt zur Mikrophänomenologie zwischenleiblicher Synergiepraktiken.

Feldenkrais und Taichi

Zertifizierter Tai-Chi-Chuan-Lehrer. In der Feldenkrais-Ausbildung, aktuell mit Lehrlizenz für Awareness-Through-Movement-Stunden; die Ausbildung zur Funktionalen Integration befindet sich im Abschluss. Feldforschung zu somatischen Bewegungspraktiken: Feldenkrais, Gaga Dance, Taichi und Ideokinese.

Bildende Kunst

MA in Fine Arts in Malerei an der Kunstakademie Düsseldorf; seit 2001 Zusammenarbeit mit dem Schriftsteller und Kybernetiker Oswald Wiener, mehrere gemeinsame Publikationen — diese künstlerische Prägung fließt bis heute in mein Verständnis von Wahrnehmung und Bewegung ein

International geprägt

aufgewachsen und gearbeitet u. a. in Paris, Birmingham, Kairo, Tel Aviv, seit einigen Jahren in Wien zuhause

Für die vollständige akademische Vita:

Stefan M. Schneider im Freien

Publikationen

Meine Forschung untersucht, was in Wahrnehmung und Körper geschieht, wenn Bewegung über Sprache angeleitet wird — also genau das, was in jeder Feldenkrais-Stunde passiert.

  • 2026 · Schneider, S. M., & Kimmel, M.

    „Mind Your Own Business“: Taichi Synergies From Individual Coordination To Collective Physics

    Journal of Expertise

  • 2026 · Anderwald, R., Grond, L., & Schneider, S.

    Moving Bodies, Concepts, and Understanding

    The Journal of Somaesthetics

    https://doi.org/10.54337/ojs.jos.v11i2.10827
  • 2024 · Kimmel, M., Schneider, S. M., & Fisher, V. J.

    „Introjecting“ imagery: A process model of how minds and bodies are co-enacted

    Language Sciences, Band 102

    https://doi.org/10.1016/j.langsci.2023.101602
  • 2022 · Schneider, S. M.

    Intercorporeal synergy practices — perspectives from expert interaction

    in: Collaborative Embodied Performance (Buchkapitel)

    https://doi.org/10.5040/9781350197725.ch-010
  • 2019 · Schneider, S. M.

    Bodily experience in somatic movement practices

    Dance & Somatic Practices, Coventry University

  • 2015 · Schneider, S. M.

    Vorstellen als räumlich-zeitliches Konstruieren

    in: Selbstbeobachtung — Oswald Wieners Denkpsychologie (Buchkapitel)

Vollständige Publikationsliste mit 18 Arbeiten auf ORCID → https://orcid.org/0000-0002-0724-8282

Warum ich diesen Weg gehe

Der Titel meiner Seite hat eine eigene Geschichte: „What makes you move?“ war der Titel eines mehrteiligen Seminars, das ich an der Universität Osnabrück gegeben habe — über bewusste Antizipation, den bewegten Körper, Spüren und bewusste Übung. Die Frage hat mich seither nicht losgelassen, nur dass ich sie heute nicht mehr nur im Seminarraum stelle, sondern in der Praxis: Was bewegt dich — im wörtlichen wie im übertragenen Sinn? Und wie finden wir das gemeinsam heraus, wenn Krankheit, Schmerz oder einfach die Routine des Alltags diese Verbindung verschüttet haben?

Auch das gehört zu mir

Neben meiner Bewegungsarbeit male ich — inspiriert von Raum, Geschwindigkeit, Körperlichkeit und der Verbindung allen Lebendigen. Das ist derzeit ein eigenständiger, separater Teil meiner Arbeit und kein Teil meines Feldenkrais-Angebots — aber es erklärt vielleicht, warum ich Bewegung nie nur technisch, sondern immer auch als etwas Gestalterisches verstehe.